Bauchtasche

Die Geschichte der Bauchtasche: von Ötzi bis heute

Ötzi trug eine. Das Mittelalter trug sie in Seide mit Goldfäden. In den Achtzigern trug sie halb Europa, in den Neunzigern schämte man sich dafür, und heute hängt sie wieder quer über jeder zweiten Schulter. Die Bauchtasche ist vermutlich das beständigste Accessoire der Menschheitsgeschichte. Trotzdem kursieren über ihre Herkunft mehr Legenden als Fakten. Dieser Artikel nennt für jede Jahreszahl eine Quelle, und er sagt ausdrücklich, was sich nicht belegen lässt.

Wer hat die Bauchtasche erfunden?

Niemand. Es gibt keinen Erfinder und keinen ersten Hersteller. Die älteste erhaltene Gürteltasche trug Ötzi vor mehr als 5.300 Jahren. Ein US-Geschmacksmuster für eine „Belt Bag" existiert seit 1881, Sports Illustrated verkaufte 1954 eine „Leather Fanny Pack" an Skilangläufer, und eine deutsche Patentschrift von 1957 trägt das Wort „Bauchtasche" im Titel. Die Achtziger brachten nicht die Erfindung, sondern den Massenmarkt.

Die Bauchtasche auf einen Blick

  • 3370 bis 3100 v. Chr. Ötzi trägt eine an den Gürtel genähte Ledertasche mit Werkzeug und Zunderschwamm
  • 1300 bis 1100 v. Chr. Kunstvolle Ledertasche am Gürtel im Grab von Hvidegård bei Kopenhagen
  • Antike Griechisch „zone", lateinisch „zona": der Gürtel, in dem Geld getragen wird
  • 14. Jahrhundert Der Almosenbeutel aus Seide und Goldfaden wird zum Statuszeichen
  • um 1420 Die metallgerahmte Gürteltasche mit Bügelverschluss kommt in Mode
  • ab der 2. Hälfte des 16. Jh. Taschen werden eingenäht, der Beutel wandert nach innen
  • ab Mitte des 17. Jh. Frauen binden Stofftaschen unter dem Rock um
  • 1881 US-Geschmacksmuster „Design for a Belt-Bag", Peter W. Lambert, Hoboken
  • 1954 Sports Illustrated bietet eine „Leather Fanny Pack" für Langläufer an
  • 1957 Deutsche Patentschrift mit dem Wort „Bauchtasche" im Titel
  • 1968 Eine Stuttgarter Lederwarenfabrik lässt eine „Gürteltasche" schützen
  • 1976 Eine US-Patentschrift spricht von einem „ski fanny pack"
  • 1980er Der Sprung in den Massenmarkt
  • 14. Juni 1990 Seinfeld macht sich über die Gürteltasche lustig
  • 1994 Chanel führt sie unter dem Namen „belt bag"
  • Juni 2000 Der Guardian empfiehlt sie „mit weißen Socken, Sandalen und lauter Baseballkappe"
  • 2017 und 2018 Das Comeback setzt sich durch, von Gucci bis Supreme

Ötzi, 3300 v. Chr.: die älteste erhaltene Gürteltasche

Am 19. September 1991 entdeckten die Wanderer Erika und Helmut Simon auf 3.210 Metern am Tisenjoch im Schnalstal eine Leiche im Eis. Vier Tage später, bei der Bergung des Körpers, kam ein unscheinbares Stück Leder zum Vorschein, das heute zu den wichtigsten Textilfunden Europas zählt.

Ötzis Gürtel bestand nach Bestimmung des Südtiroler Archäologiemuseums aus einem 4 bis 5 Zentimeter breiten Streifen Kalbsleder, ursprünglich rund zwei Meter lang und vermutlich zweimal um die Hüfte gewickelt. An einer Stelle war ein zweiter Lederstreifen aufgenäht. Das ergab eine kleine Tasche. Darin lagen fünf Dinge: ein Kratzer, ein Bohrer, ein kleiner Feuersteinabschlag, eine Knochenahle und mehrere Stücke Echter Zunderschwamm. Also Werkzeug und Feuerzeug, griffbereit am Körper.

Der Inhalt verrät mehr als nur Alltagspraxis. Die Feuersteingeräte bestehen aus Hornstein, der sehr wahrscheinlich von der Trientner Plattform südlich der Alpen stammt. Was Ötzi am Gürtel trug, hatte also bereits eine weite Reise hinter sich.

Zwei Präzisierungen, die man in fast keinem anderen Text im Netz findet. Erstens: Wo genau die Tasche am Körper saß, ist nicht bekannt. Die Fachpublikation hält ausdrücklich fest, dass ihre Fundlage unklar ist und sie vermutlich unter der Mumie lag. Die heutige Darstellung ist eine Rekonstruktion. Zweitens: Der berühmte Retuscheur, ein bis dahin völlig unbekanntes Werkzeug, lag nicht in der Tasche. Er tauchte erst nach der Bergung im Schmelzwasser auf. Beides wird regelmäßig falsch wiedergegeben.

Und ein Superlativ mit Fußnote: Ötzis Stück ist das älteste erhaltene Exemplar, nicht das erste überhaupt. Leder überdauert nur unter Extrembedingungen. Ältere Taschen hat es mit großer Wahrscheinlichkeit gegeben, sie sind nur nicht überliefert. In der Forschung heißt das Objekt übrigens Gürteltasche, nicht Bauchtasche.

Antike und Mittelalter: als der Beutel am Gürtel die Normalform war

Die entscheidende Tatsache für die gesamte Geschichte lautet: Kleidung hatte jahrhundertelang keine eingenähten Taschen. Das Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte formuliert es klar. Das Befestigen des Geldbeutels mit einer kurzen Schnur am Gürtel war vor dem Aufkommen der Kleidertasche im 16. Jahrhundert die häufigste Trageweise.

Die Antike kannte den Geldgürtel bereits als feste Einrichtung: Das griechische „zone" und das lateinische „zona" bezeichnen ausdrücklich den Gürtel, in dem Geld transportiert wird. Daneben standen die „crumena", ein kleiner, meist am Hals getragener Beutel, und das „marsupium", die Börse.

Im 14. Jahrhundert wurde aus dem Nutzobjekt ein Statuszeichen. Der Almosenbeutel, französisch aumônière, war ein reich bestickter Prunkbeutel aus Seide mit Gold- und Silberfäden, getragen von Männern wie Frauen am Gürtel. Ein französisches Exemplar liegt im Metropolitan Museum of Art. Wie weit das ging, zeigt eine Beschwerde: Schon 1337 beanstandete die Kölner Synode, wie kostbar diese Beutel geworden waren. Um 1420 kam der Bügelverschluss auf, und die metallgerahmte Gürteltasche wurde zur Mode des 15. Jahrhunderts.

Weil der Beutel offen am Gürtel hing, ließ er sich abschneiden. Genau daher stammt ein Wort, das wir noch heute benutzen: Beutelschneider, seit 1360/70 belegt. Interessant ist, dass es anfangs auch den Handwerker meinte, der Beutel herstellte. Neu war der Diebstahl selbst allerdings nicht, gefürchtet war er schon in der Antike.

Als die Tasche nach innen wanderte

Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurden Taschen zuerst in Hosen und Frauenröcke eingearbeitet. Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts banden Frauen Stoffbeutel unter der Kleidung um, erreichbar durch einen Schlitz im Rock. Für die Standardstudie zum Thema wurden über 390 erhaltene Taschen und 572 Prozessakten des Old Bailey ausgewertet.

Wichtig ist die Richtung dieser Bewegung, denn sie wird oft falsch erzählt. Die Tasche verschwand nicht. Sie wanderte von außen nach innen. Und um 1800 kam sie wieder heraus: Die schmale Silhouette des Klassizismus vertrug keine voluminöse Umbindetasche mehr, an ihre Stelle trat der in der Hand getragene Retikül. Das war die Geburt der Handtasche.

1881, 1954, 1957: die Spur der Patente

Hier wird es konkret, denn Patentschriften lassen sich Seite für Seite nachlesen.

Die früheste namentliche Spur führt nach New Jersey: Am 26. Januar 1881 meldete Peter W. Lambert aus Hoboken ein Geschmacksmuster mit dem Titel „Design for a Belt-Bag" an, erteilt am 29. März 1881. Bemerkenswert ist der Wortlaut, denn die Schrift spricht durchgehend von „belt-bags" als bereits bekannter Warengattung. Die Sache war 1881 also nicht neu, nur diese Ausführung.

Dass es sich um reguläre Handelsware handelte, belegt das US-Patentamt selbst. In der Prüfung eines Geschmacksmusters von 1956 zitierte es als Stand der Technik drei Handelskataloge: Von Lengerke & Detmold 1916/1917, „The Hookless Fastener" von 1927 und Von Lengerke and Antoine von 1940.

1954 taucht der Name auf, den heute alle kennen. Im Weihnachts-Einkaufsführer von Sports Illustrated stand eine „Leather Fanny Pack", ausdrücklich gedacht für Wachs und Proviant eines Langläufers, daneben empfohlen für Radfahrer, Wanderer und Reiter.

Und im deutschsprachigen Raum? Eine Patentschrift von 1956/1957 trägt das Wort Bauchtasche im Titel, allerdings für einen Zweck, den heute niemand erwartet: eine Bauchtasche für Wäscheklammern. 1968 ließ die Max Laumann Lederwarenfabrik in Stuttgart eine „Gürteltasche" schützen, 1980 folgte eine „Gürteltasche für Skifahrer".

Der Sport zieht sich als roter Faden durch. 1976 erwähnt eine US-Patentschrift für ein Kamerageschirr beiläufig „a sort of ski 'fanny' pack". Die Schreibweise ist verräterisch: Der Ausdruck steht in Anführungszeichen und braucht den Zusatz „ski". Im Skisport war er geläufig, im Alltag noch nicht.

Boom, Absturz und Comeback

Was in den Achtzigern geschah, war der Sprung vom Ausrüstungsgegenstand zum Alltagsartikel. Aus der Ledertasche für Langläufer wurde eine billige Nylontasche in kräftigen Farben. Praktisch, aber nicht schick, und deshalb schnell am Touristen verortet.

Belastbarer als jede Deutung ist ein zeitgenössischer Befund: Im Juni 2000 stellte der Guardian fest, dass praktisch jede Merchandising-Reihe ihre Nylon-Bauchtasche für unter fünf Pfund hatte. Der Rat der Redaktion, wie man sie trage: am besten „mit weißen Socken, Sandalen und einer lauten Baseballkappe".

Der Spott setzte allerdings nicht erst danach ein, sondern mitten im Boom. Schon am 14. Juni 1990 sagt Jerry in der Seinfeld-Folge „Male Unbonding" über Georges Gürteltasche, es sehe aus, als verdaue sein Gürtel ein kleines Tier.

Die Neunziger brachten die Tasche trotzdem nicht um. 1994 nahm Chanel die Gürteltasche ins Programm, allerdings unter dem salonfähigeren Namen „belt bag". Die Umetikettierung, die viele für einen Trick des Comebacks halten, ist also rund dreißig Jahre alt.

2017 und 2018 kippte das Bild. Das Handelsdaten-Unternehmen Edited zählte im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal 120 Prozent mehr Neuheiten und 359 Prozent mehr ausverkaufte Modelle. In den ersten zehn Monaten 2018 machten Bauchtaschen laut NPD Group nur rund ein Prozent des US-Umsatzes mit Modeaccessoires aus, erzeugten aber fast ein Viertel des gesamten Kategoriewachstums. Entscheidend war dabei weniger die Marke als die Trageweise: Die Tasche rutschte von der Hüfte quer über die Brust. Wie sich das heute im Detail unterscheidet, steht im Ratgeber Bauchtasche richtig tragen.

Und heute? Die letzte belastbare Zahl speziell für Bauchtaschen ist einige Jahre alt: Circana meldete für die zwölf Monate bis April 2023, dass Bauch-, Gürtel- und Brusttaschen bei den 18- bis 34-jährigen US-Kundinnen um 56 Prozent zulegten. Für 2025 und 2026 liegen keine vergleichbaren Daten vor. Wer heute behauptet, die Bauchtasche boome gerade besonders, sagt das ohne Zahlen.

Warum heißt sie Bauchtasche, und warum sagen die Briten bum bag?

Fast jede Sprache benennt dieselbe Tasche nach etwas anderem: nach dem Körperteil, an dem sie sitzt, nach einem Beutel oder Beuteltier, oder nach ihrer Form.

Sprache Wort Benannt nach
Deutsch Bauchtasche der Trageposition vorn
Deutsch Gürteltasche der Befestigung am Gürtel
Englisch (USA) fanny pack dem Gesäß
Englisch (UK) bum bag dem Gesäß
Französisch sac banane der Form der Banane
Italienisch marsupio dem Beutel des Beuteltiers
Spanisch riñonera der Niere
Spanisch canguro dem Känguru
Tschechisch ledvinka der kleinen Niere
Norwegisch rumpetaske dem Hintern

Der berühmteste Fall ist der Unterschied zwischen den USA und Großbritannien. „Fanny" bedeutet im amerikanischen Englisch harmlos Hintern, im britischen dagegen etwas deutlich Anstößigeres. Wann das Wort zum ersten Mal so benutzt wurde, ist umstritten: Die Angaben reichen von 1725 über 1741 und „um 1835" bis zu einer philologischen Studie, die es nicht vor 1837 ansetzt. Sicher ist nur die Folge. Ein Amerikaner, der in London seine „fanny pack" lobt, erntet Gelächter.

Das Italienische liefert die schönste Pointe. „Marsupio" kommt vom lateinischen „marsupium", und das hieß schlicht Geldbeutel. Das Wort ist also rund zweitausend Jahre älter als das Beuteltier, dem es später den Namen gab. Und im Norwegischen findet sich ein hübscher Beleg für den Ski-Ursprung: Das norwegische Akademiewörterbuch zitiert für „rumpetaske" die Zeitung Aftenposten von 1956 mit „Frauen im Skianzug mit kleiner Rumpetaske".

Im Deutschen ist die Sache verzwickter, als man denkt. „Gürteltasche" ist deutlich älter als „Bauchtasche". Im Deutschen Textarchiv, das Texte von etwa 1600 bis 1900 erfasst, taucht „Gürteltasche" erstmals 1825 auf, damals allerdings für eine osmanische Gürtelbörse. „Bauchtasche" kommt dort kein einziges Mal vor. Und noch überraschender: Im Textkorpus des 20. Jahrhunderts meint „Bauchtasche" zunächst gar nicht das Accessoire. Der älteste Beleg, 1947 bei dem Zoologen Karl von Frisch, meint den Beutel eines Beuteltiers. Ein Beleg von 1974 meint eine Westentasche.

Was über die Bauchtasche falsch erzählt wird

Die folgenden Behauptungen stehen so oder ähnlich in vielen Texten zum Thema. Sie halten einer Prüfung an Primärquellen nicht stand, deshalb kommen sie in diesem Artikel nicht vor.

„Melba Stone erfand die Bauchtasche 1962 in Australien, inspiriert vom Känguru"

Unbelegt. Für diese Geschichte gibt es keine Primärquelle. Zwei Journalisten haben vergeblich nach Belegen gesucht, und eine australische Modechefin hält den Namen für konstruiert.

„Die Bauchtasche wurde in den Achtzigern erfunden"

Widerlegt. Belegte Spuren führen bis 1881 in die USA, 1954 zu Sports Illustrated und 1957 nach Deutschland. Die Achtziger brachten den Massenmarkt, nicht die Erfindung.

„Ötzi trug die älteste Bauchtasche der Welt"

Nur eingeschränkt richtig. Haltbar ist allein die Formulierung „ältestes erhaltenes Exemplar". Weder das Museum noch die Fachliteratur stellen einen Superlativ auf.

„Ötzis Tasche war aus Ziegenleder"

Falsch. Das Südtiroler Archäologiemuseum bestimmt das Material als Kalbsleder.

„Der Retuscheur lag in der Gürteltasche"

Falsch. Er kam erst nach der Bergung im Schmelzwasser zum Vorschein.

„Die Tasche verschwand für 400 Jahre"

Falsch. Sie wanderte nach innen. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurden Taschen eingenäht, ab Mitte des 17. Jahrhunderts trugen Frauen Umbindetaschen unter dem Rock.

„Der Sporran ist eine keltische Tradition"

Unbelegt. Das Wort ist erst 1752 belegt, und die Museumsstücke stammen überwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

„Virgil Abloh brachte die Bumbag zu Louis Vuitton"

Falsch. Die Supreme-Kollaboration lief für Herbst/Winter 2017, die Herrenlinie übernahm er erst 2018.

„Die Berliner Clubkultur trieb die Bauchtasche"

Unbelegt. Dafür findet sich kein Beleg. Es gibt nur eine allgemeine Nebenbemerkung zur Rave-Szene, ohne Bezug auf ein bestimmtes Land.

„Die Bauchtasche boomt gerade besonders"

Nicht belegbar. Die neueste kategoriespezifische Zahl stammt von Circana und reicht bis April 2023. Der US-Markt für Modeaccessoires insgesamt gab bis Mai 2024 um ein Prozent nach.

Was von 5.300 Jahren bleibt

Die Bauchtasche ist kein Trend, der zurückkommt. Sie ist die Grundform, auf die das Tragen am Körper immer wieder zurückfällt: klein, am Gürtel, griffbereit. Neu sind in jedem Jahrhundert nur das Material und die Höhe, auf der sie sitzt. Wer heute zwischen Leder und veganen Materialien wählt, entscheidet im Grunde dieselbe Frage wie Ötzi, nur mit mehr Auswahl.

Eine Sache hat sich allerdings verschoben. Über Jahrhunderte war Ausbessern selbstverständlich. Ein Stopfmustertuch aus Ackworth von 1785 im Victoria and Albert Museum zeigt Flickstiche als Schulübung für Kinder. Diese Selbstverständlichkeit ist verloren gegangen, und sie ist aus unserer Sicht die einzige Tradition dieser Geschichte, die tatsächlich der Wiederholung wert ist. Deshalb reparieren wir kostenlos, solange es geht.

Unsere eigenen Modelle entstehen von Hand in Berlin: alle Bauchtaschen im Überblick. Und wenn du unsicher bist, welche Größe zu dir passt, hilft der Ratgeber Welche Bauchtasche für welchen Hüftumfang?

Quellen

43 Belege, alle abgerufen am 1. September 2026.

Urgeschichte

  1. Südtiroler Archäologiemuseum Bozen: Ötzis Bekleidung. iceman.it
  2. Südtiroler Archäologiemuseum Bozen: Die Entdeckung. iceman.it
  3. Wierer, U. u. a. (2018): The Iceman's lithic toolkit. PLOS ONE 13(6), DOI 10.1371/journal.pone.0198292. PubMed Central
  4. Egg, M. / Spindler, K. (2009): Kleidung und Ausrüstung der Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen. RGZM-Monographien 77.
  5. Nationalmuseet Dänemark: Troldmandens taske, Grab von Hvidegård. natmus.dk

Antike und Mittelalter

  1. RDK Labor, Zentralinstitut für Kunstgeschichte München: Geldbeutel. rdklabor.de
  2. Stadtarchäologie Wien: Anatomie eines Taschenrahmens. stadtarchaeologie.at
  3. Metropolitan Museum of Art: Purse with Two Figures under a Tree, Frankreich, 14. Jh., Inv. 27.48.3. metmuseum.org
  4. Frühneuhochdeutsches Wörterbuch: beutelschneider. fwb-online.de
  5. Perseus Digital Library, Lewis & Short: zona, crumena, marsupium. perseus.tufts.edu

Frühe Neuzeit und 19. Jahrhundert

  1. Victoria and Albert Museum: Women's tie pockets. vam.ac.uk
  2. Burman, B. / Fennetaux, A. (2019): The Pocket. A Hidden History of Women's Lives, 1660 to 1900. Yale University Press.
  3. Dictionaries of the Scots Language: sporran, Erstbeleg 1752. dsl.ac.uk
  4. Victoria and Albert Museum: Chatelaine, Inv. C.492:1 to 7-1914. vam.ac.uk

Patente und Produktgeschichte

  1. US-Geschmacksmuster Des. 12.206: Design for a Belt-Bag, Peter W. Lambert, 1881. patents.google.com
  2. US-Geschmacksmuster Des. 191.696: Belt Bag, 1956/1961, mit den zitierten Handelskatalogen von 1916, 1927 und 1940. patents.google.com
  3. Sports Illustrated: Hot items from Sports Illustrated's 1954 Christmas gift guide. si.com
  4. DE 1017587 B: Bauchtasche, insbesondere für Wäscheklammern, 1956/1957. patents.google.com
  5. DE 6802137 U: Gürteltasche, Max Laumann Lederwarenfabrik, 1968/1969. patents.google.com
  6. DE 3000234 A1: Gürteltasche für Skifahrer, 1980. patents.google.com
  7. US-Patent 4.091.974: Multi-use camera harness, 1976/1978, mit der Wendung „ski 'fanny' pack". patents.google.com
  8. US-Patent 5.139.187: Combination handwarmer, fanny pack and ski carrier, 1991/1992. patents.google.com

Boom, Absturz und Comeback

  1. Male Unbonding, Seinfeld, Staffel 1 Folge 4, Erstausstrahlung 14.06.1990. Wikipedia
  2. The Guardian: Bum bags, 17.06.2000. theguardian.com
  3. The Guardian: From fashion joke to street-style hit: the return of the bumbag, 16.05.2017. theguardian.com
  4. Vice: A History of the Fanny Pack, From Pre-History to Supreme to Paris Runways, 11.11.2018. vice.com
  5. Quartz: Fanny packs are back as „waist bags," with new high-fashion cred. qz.com
  6. Quartz: Fanny packs are generating nearly a quarter of the US accessories industry's growth, NPD Group. qz.com
  7. StockX: Fanny Packs, Supreme Shoulder Bags & the Dior Saddle Bag, 15.01.2019. stockx.com
  8. Circana: Fewer Young Women Are Carrying Handbags These Days, 26.06.2023. circana.com
  9. MEL Magazine: The Cultural History of the Fanny Pack, 16.08.2018. melmagazine.com

Sprache

  1. Deutsches Textarchiv, BBAW: Korpusbelege zu Gürteltasche und Bauchtasche. deutschestextarchiv.de
  2. DWDS, BBAW: Kernkorpus des 20. Jahrhunderts, Belege zu Bauchtasche. dwds.de
  3. Duden online: Bauchtasche und Gürteltasche. duden.de
  4. Merriam-Webster: fanny. merriam-webster.com
  5. Online Etymology Dictionary: fanny und corduroy. etymonline.com
  6. Spedding, P. / Lambert, J. (2011): Fanny Hill, Lord Fanny, and the Myth of Metonymy. Studies in Philology 108/1.
  7. Det Norske Akademis ordbok: rumpetaske, Beleg Aftenposten 1956. naob.no
  8. Treccani: marsùpio. treccani.it
  9. Real Academia Española: riñonera und canguro. dle.rae.es
  10. Ústav pro jazyk český AV ČR: ledvinka. prirucka.ujc.cas.cz
  11. Dictionnaire Le Robert: banane. lerobert.com

Reparatur

  1. Victoria and Albert Museum: Embroidery: a history of needlework samplers, Stopfmustertuch Ackworth 1785. vam.ac.uk

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